Internationale Erklärung gegen staatliche und religiöse Gewalt

Erklärung der „Internationale der Anarchistischen Föderationen“ vom 29.11.2015:

Das Treffen der IFA in Mailand bekräftigt erneut seine Ablehnung aller Armeen und Kriege. Es sind die Staaten, die jene Waffen verkaufen, mit denen zukünftig Menschen getötet werden. Militärische Interventionen, unabhängig ob direkte oder indirekte, stellen einen der Hauptgründe für die Destabilisierung von Gebieten weltweit (z.B. Lybien, Syrien, Irak, Somalia) dar. Diese Interventionen begünstigen bewaffnete Gruppen, Mafiastrukturen und ausbeuterischen (Menschen-)Handel.

Internationale der Anarchistischen Foederationen

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Die soziale Revolution wird türkisch Kurdistan erreichen – früher oder später (Z. Baher)

Im Folgenden berichte ich über meinen Besuch in Nordkurdistan (Türkei) vom 02.-08.11.2014 als Teil einer Delegation aus Großbritannien. Diese wurde organisiert wurde von: Peace in Kurdistan Campaign (PIK), People’s Democratic Party (HDP) und Democratic Society Congress (DTK).

Während der gesamten Reise hatten wir die Möglichkeit viele Organisationen zu treffen, darunter politische Parteien, lokale und regionale Gewerkschaften, die Co-Bürgermeister/innen von Diyarbakır und Suruc, die Koordination der humanitären Flüchtlingshilfe, die Flüchtlingslager, die Dörfer an der Grenze zu Kobane, die Vertreter/innen der Demokratischen Freien Frauenbewegung (DÖKH), die Menschenrechts­organisation IHD, die Vertreter/innen sowohl der Demokratischen Partei der Regionen (DBP), wie auch der Rechtsanwaltsvereinigung Diyarbakır Barosu, sowie die Föderation der Familien von Gefangenen (Tuhad-Fed).

Kurdisches Flüchtlingslager in Suruç, Türkei (2014)

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Köln: Anti-Knast-Demo an Silvester 2014

… alle Jahre wieder …

DIE MAUER MUSS WEG! ZWANGSANSTALTEN SPRENGEN! WIDERSTAND AUFBAUEN!

[Zwei Vögel zerrei�en Stacheldrahtzaun]

Silvester zur Knastmauer? Klar, wie jedes Jahr. Aber diesmal gibts was Besonders: Der Knast in Ossendorf soll bald abgerissen werden. Prima! Das könnten wir ja zusammen mit den Gefangenen feiern! Wenn die Knast­be­trei­ber nicht vorhätten, an der gleichen Stelle einen neuen Knast zu bauen. Und das heißt Reinvestitionen in das Weg­sperrsystem statt Abbau desselben.

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Solidarität mit der Revolution in West-Kurdistan

Wir dokumentieren den Aufruf der Gruppe Karakök Autonome:

Rojava [West-Kurdistan] ist ein autonom verwaltetes Gebiet (ehemals zu Syrien gehörend), welches durch kurdische Freiheitskämpfer/innen im November 2013 befreit wurde. Die Bevölkerung besteht aus 2.5 Millionen Menschen. Die Verwaltung aller Alltagsstrukturen (z.B. Schulen, Bäckereien, Kliniken, Tankstellen) findet auf basisdemokratischer Ebene statt. Eine zentralistische Regierung gibt es nicht.

Alle in der Region lebenden Menschen, unabhängig von Ethnie, Religion oder Sprache, sind im Volksrat vertreten. Entscheidungen werden hierdurch selbstbestimmt und von unten gefällt. Es besteht eine Frauenquote von 40% in allen Verwaltungen. Das ist nicht nur im Nahen Osten einzigartig. Zusätzlich organisieren sich Frauen in autonomen Strukturen. Es gibt Frauenzentren, in denen Selbstorganisierung und Empowerment stattfindet. Die Strukturen [genannt „demokratischer Konföderalismus„] orientieren sich deutlich an anarchistischen Ideen, so flossen in der konkreten Umsetzung des Projektes Ideen von Bakunin, Kropotkin, aber auch Zerzan ein.

Demonstration in Rojava/West-Kurdistan

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