Silvester zum Knast…

Das Anarchistische Forum Köln unterstützt folgenden Aufruf des Autonomen Knastprojekts:

Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen

„In vielen Städten ist es Tradition am Silvesterabend zum Knast zu gehen, um den Gefangenen wenigstens an diesem Tag zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind. In den meisten Städten werden diese Knastbesuche nicht mehr angemeldet.

Wir hier in Köln sind ja eigentlich lieb und brav. Deshalb haben wir die Silvesterknastkundgebungen immer angemeldet. Die Gründe dafür waren, dass wir davon ausgingen dass mehr Leute kommen, wenn angemeldet ist. Ausserdem war es unser Ziel, den Gefangenen unsere Botschaften und Grüße rüberzubringen. Um aber mit der großen Anlage auffahren zu können, schien uns die Anmeldung unumgänglich. Wir wollten an diesem Tag nicht vorrangig Stress mit den Bullen.

Offensichtlich sahen die das ganz anders. Immer wieder wurden Leute von uns rausgegriffen und die Demo vorzeitig gestoppt. Im letzten Jahr kamen wir nur ein paar Meter weit. Unter diesen Bedingungen hatten wir keine Chance, den Gefangenen was zu vermitteln. Trotz großer Anlage. Als dann kleine Gruppen nach der von uns aufgelösten Demo mit Rufen und Megas die Gefangenen grüßten, kam aber ne Rückkopplung. Sie wurden also gehört.

Angesichts des Vorgehens der Bullen in den letzten Jahren sehen wir keinen Sinn mehr darin, noch mal ne Demo anzumelden. Wir müssen den Kakao nicht auch noch trinken, durch den sie uns ziehen.

Silvester zu den Knästen und Abschiebezentren!
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Internationale Erklärung gegen staatliche und religiöse Gewalt

Erklärung der „Internationale der Anarchistischen Föderationen“ vom 29.11.2015:

Das Treffen der IFA in Mailand bekräftigt erneut seine Ablehnung aller Armeen und Kriege. Es sind die Staaten, die jene Waffen verkaufen, mit denen zukünftig Menschen getötet werden. Militärische Interventionen, unabhängig ob direkte oder indirekte, stellen einen der Hauptgründe für die Destabilisierung von Gebieten weltweit (z.B. Lybien, Syrien, Irak, Somalia) dar. Diese Interventionen begünstigen bewaffnete Gruppen, Mafiastrukturen und ausbeuterischen (Menschen-)Handel.

Internationale der Anarchistischen Foederationen

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Die soziale Revolution wird türkisch Kurdistan erreichen – früher oder später (Z. Baher)

Im Folgenden berichte ich über meinen Besuch in Nordkurdistan (Türkei) vom 02.-08.11.2014 als Teil einer Delegation aus Großbritannien. Diese wurde organisiert wurde von: Peace in Kurdistan Campaign (PIK), People’s Democratic Party (HDP) und Democratic Society Congress (DTK).

Während der gesamten Reise hatten wir die Möglichkeit viele Organisationen zu treffen, darunter politische Parteien, lokale und regionale Gewerkschaften, die Co-Bürgermeister/innen von Diyarbakır und Suruc, die Koordination der humanitären Flüchtlingshilfe, die Flüchtlingslager, die Dörfer an der Grenze zu Kobane, die Vertreter/innen der Demokratischen Freien Frauenbewegung (DÖKH), die Menschenrechts­organisation IHD, die Vertreter/innen sowohl der Demokratischen Partei der Regionen (DBP), wie auch der Rechtsanwaltsvereinigung Diyarbakır Barosu, sowie die Föderation der Familien von Gefangenen (Tuhad-Fed).

Kurdisches Flüchtlingslager in Suruç, Türkei (2014)

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Veröffentlicht unter Texte

Köln: Anti-Knast-Demo an Silvester 2014

… alle Jahre wieder …

DIE MAUER MUSS WEG! ZWANGSANSTALTEN SPRENGEN! WIDERSTAND AUFBAUEN!

[Zwei Vögel zerrei�en Stacheldrahtzaun]

Silvester zur Knastmauer? Klar, wie jedes Jahr. Aber diesmal gibts was Besonders: Der Knast in Ossendorf soll bald abgerissen werden. Prima! Das könnten wir ja zusammen mit den Gefangenen feiern! Wenn die Knast­be­trei­ber nicht vorhätten, an der gleichen Stelle einen neuen Knast zu bauen. Und das heißt Reinvestitionen in das Weg­sperrsystem statt Abbau desselben.

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